Genetisch modifizierte Tiere

Belastungserfassung, Datenblatt und Form M

Die Tierversuchsverordnung (TVV) beschreibt die Grundsätze und die Durchführung der Belastungserfassung bei kleinen Nagetieren und Fischlinien.

Die UZH nutzt zur Belastungserfassung eine Checkliste und Formulare, die das LASC zusammen mit dem Veterinäramt des Kantons Zürich entworfen hat. Bei Fragen dazu wendet man sich bitte an die Standortmanager LASC oder die Tierschutzbeauftragten.


Werden genetisch veränderte Tiere oder belastete Mutanten gezüchtet, muss gleichzeitig das "Datenblatt für genetisch veränderte Linien oder belastete Mutanten" (Original Datenblattvorlage (DOC, 86 KB) und Vorlage UZH_USZ_Kispi (DOCX, 46 KB) samt Anleitung UZH und BLV (PDF, 548 KB)) ausgefüllt werden. Ist eine Linie noch nicht ausreichend charakteristiert (siehe TVV) oder handelt es sich um eine neue Linie, so muss eine Belastungserfassung durchgeführt werden.

Belastete Linien und Mutanten müssen innert zwei Wochen nach der Feststellung der Belastung mittels Form M (DOC, 90 KB) (BLV Fachinformation zu Form M (PDF, 224 KB)) gemeldet werden (provisorische Meldung).

Unter Belastungen wird verstanden: Veränderungen in Morphologie, Physiologie oder Verhalten, die entweder in Zusammenhang mit der genetischen Veränderung eine Belastung nahelegen oder aber allgemein bekannte Symptome für Belastungen darstellen.

Die Belastung muss spätestens bei 5 betroffenen Tieren gemeldet werden. Bestätigen sich die Belastungen aufgrund der weiteren Belastungserfassung, so muss die Leiterin oder der Leiter der Versuchstierhaltung eine definitive Meldung mit der Form M (DOC, 90 KB) vornehmen. Bestätigen sich die anfänglichen Belastungen nicht, so muss sie oder er dies der Behörde ebenfalls melden.


Die definitive Meldung von Belastungen bei Linien kleiner Nagetiere muss spätestens erfolgen, wenn 100 Tiere nach Artikel 14 TVV kontrolliert worden sind.
Das Datenblatt sowie ggf. Form M muss dem Kantonalen Veterinäramt zusammen mit dem Tierbewilligungs-Gesuch über e-tv eingereicht werden, bevor die Tiere im Experiment eingesetzt werden.

 

Das Veterinäramt Zürich hat bereits 2012 eine Informationsschrift zur Belastungserfassung und den Meldungen publiziert.