Die Tierschutzbeauftragten

Dr. Michaela Thallmair

Michaela Thallmair studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München Biologie und promovierte an der ETH Zürich (Institut für Hirnforschung, UZH). Anschliessend war sie als Post-Doktorandin am Salk Institut (La Jolla, CA) tätig und baute danach eine Nachwuchsforschungsgruppe am Institut für Hirnforschung, Zürich auf.
Durch ihre 14-jährige Forschungstätigkeit, auch mit Versuchstieren, ihre langjährige Erfahrung als Versuchsleiterin und als Tierstallleiterin des Instituts für Hirnforschung kennt sie die die Probleme und Fragen von Forschenden, Tierstallleitung und Tierpflegepersonal sowie die Bedenken und Sorgen tierversuchskritischer Organisationen.

Seit 1. Dezember 2012 ist Michaela Thallmair als Tierschutzbeauftragte der UZH tätig und seit 2018 leitet sie die Abteilung Tierwohl und 3R.
Sie ist Chair des Schweizerischen Tierschutzbeauftragten Netzwerks und leitet als Mitglied des Steering Committees die Themenengruppe "Animals used for Scientific Purposes" der LERU (League of European Research Universities).
Seit 2018 ist sie Mitglied der Kommission für Tierversuchsethik (KTVE), einer gemeinsame Kommission der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) und der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT).
Ende 2019 hat sie den Master in Labortierkunde an der RWTH Aachen erlangt.

Dr. Corina Berset

Corina Berset hat, nach dem Studium der Veterinärmedizin in Bukarest, ihre Doktorarbeit an der Universität Bern, Vetsuisse Fakultät gemacht und im Anschluss als Tierärztin und Wissenschaftlerin gearbeitet. An der EPFL war sie als technische Spezialistin am Center for BioMedical Imaging tätig und anschliessend absolvierte sie eine ECLAM (European College of Laboratory Animal Medicine) Residenz bei der AO Foundation, AO Forschungsinstitut Davos, Preclinical Services, wo sie auch als Projektleiterin arbeitete.

Corina Berset war Leiterin der FELASA-Arbeitsgruppe für Nutztiere: Gesundheit und Tierschutz von Wiederkäuern und Schweinen bis August 2020.

Sie ist Mitglied bei AALAS, AFSTAL, ARSAL, ECLAM, ESLAV, GV-SOLAS, LASA, LAVA, Moredun Foundation, SAVIR, dem Schweizer AWO Netzwerk, dem Schweizer Culture of Care Netzwerk, SGV, UFAW.

Seit November 2018 ist Corina Berset Tierschutzbeauftragte der Universität Zürich. Sie ist Dipl. ECLAM seit Dezember 2019 und Dipl. SVLAS (Specialised Veterinarian in Laboratory Animal Science) seit November 2020.

Dr. Nicole Wildner

Dr. Nicole Wildner studierte Biologie an der Johannes Gutenberg Universität Mainz und der Universität zu Köln und führte anschliesssend ihre Doktorarbeit am Max Planck-Institut für Molekulare Genetik in Berlin in der Arbeitsgruppe «Entwicklung und Krankheit» durch. Als Postdoc arbeite sie am National Institute for Medical Research, London, in der Arbeitsgruppe «Development of the Nervous System». Während dieser Zeit kam Frau Wildner mit verschiedenen Tiermodellen in Kontakt.
Nach ihrer Anstellung als Labormanagerin/Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe „Neuromorphologie“ am Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich wechselte sie als Labormanagerin ans Universitätsspital Zürich in die Grundlagenforschung der «Klinik für Medizinische Onkologie und Hämatologie“. Ausserdem war Frau Wildner Koordinatorin des «Swiss Immunology Mouse Repository (SwImMR)».
Seit September 2021 ist Nicole Wildner Tierschutzbeauftragte in der Abt. Tierwohl und 3R der UZH. Der Austausch mit Tierpflegenden und Forschenden und das Vorantreiben einer «Culture of care» sind Frau Wildner ein besonderes Anliegen.

Dr. Melania Osto

Melania Osto studierte Veterinärmedizin an der Universität Padua, Italien. Sie promovierte an der Universität Zürich (UZH) zum Doktor der Veterinärmedizin (Dr. med. vet.) mit einer Arbeit über die hormonelle Regulation des Fressverhaltens bei Nagetieren. Im Jahr 2011 promovierte sie an der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern auf dem Gebiet der Ernährungsregulation und des Diabetes mellitus bei Katzen.
Anschliessend arbeitete sie als Postdoc an der Vetsuisse-Fakultät der UZH und verbrachte danach einen einjährigen Forschungsaufenthalt, finanziert durch das SNF-Frühjahrs-Postdoc-Mobilitätsstipendium, an der Université Catholique de Louvain in Brüssel, Belgien.
Später arbeitete sie als unabhängige Gruppenleiterin am Institut für Veterinärphysiologie der UZH, wo ihre Expertise in der translationalen Forschung und ihre Managementkompetenz zum Erfolg mehrerer klinischer und grundlagenwissenschaftlicher Projekte beigetragen haben.
Durch ihren veterinärmedizinischen Hintergrund, ihre akademische Ausbildung und mehr als 14 Jahre Erfahrung mit Labortieren hat Melania Osto Erfahrung mit verschiedenen Tiermodellen gesammelt. Seit 2014 arbeitet sie als Tierschutzbeauftragte des Instituts für Forschung in der Biomedizin (IRB) und des Instituts für Onkologie (IOR) von Bellinzona.
Seit August 2018 ist Melania Osto Tierschutzbeauftragte an der Universität Zürich.
Sie ist auch Mitglied der SGV, SAVIR, LS2 und des Schweizer AWO-Netzwerkes. Sie ist Fachtierärztin für Labortierkunde (Dipl. SVLAS) seit 2020.